Rauhnächte

Teil 5

Die Rauhnächte sollen für das Befragen von Orakeln geeignet sein. Wir finden diesen Silvesterbrauch auch heute oft noch in Form des Bleigießens oder auch des Wachsgießens.

Auch Tiere sollen um Mitternacht in manchen Rauhnächten die menschliche Sprache sprechen und über die Zukunft erzählen.

Noch im 19. Jahrhundert galten die Rauhnächte für unverheiratete Frauen als eine Gelegenheit, um Mitternacht an einem Kreuzweg oder einem anderen magischen Ort ihren künftigen Bräutigam zu sehen. Seine Gestalt erschien dann und ging schweigend vorüber, und das Mädchen durfte ihn weder ansprechen noch ihm nachschauen, weil dies den Tod bedeutet hätte.

 

Heute hört ihr jedoch eine andere Sage. Gelesen von Hanne Schönlau (Redakteurin bei Radio Z in Nürnberg).

Viel Vergnügen mit sab 892

Rauhnächte

Teil 4

In weiten Teilen Europas war der Glaube verbreitet, dass sich zauberkundige Menschen, die einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hatten, zu dieser Zeit in Werwölfe verwandelten und so Mensch und Vieh bedrohten.

Zu Silvester, sollte die „Wilde Jagd“ aufbrechen. In dieser Zeit stehe das Geisterreich offen und die Seelen der Verstorbenen sowie die Geister haben Ausgang.

Diese Vorstellung spiegelt sich, auch heute noch, in den Perchtenläufen des Alpenraums wider.

Der Brauch, zu Silvester Lärm zu erzeugen (Silvesterfeuerwerk), sollte die Unholde fernhalten.Im Alpenraum wird in allen Rauhnächten auch geböllert. In Norddeutschland ist bis heute das Rummelpottlaufen verbreitet.

Heute gibt es dazu eine weitere Sage. Gelesen von Irmgard Schwemmer (Redaktionsmitglied bei den „Spätzündern“ von Radio Z in Nürnberg)

viel Vergnügen mit sab 891

Rauhnächte

Rauhnächte

Teil 3

Der Brauch hat seinen Ursprung vermutlich in der Zeitrechnung nach einem Mondjahr mit 354 Tagen. Das Sonnenjahr hat jedoch 365 Tage und damit fehlen dem Mondjahr 11 Tage oder 12 Nächte. In vielen Kulturen, die so ein Kalendersystem verwenden, verbindet sich diese Zeitspanne oftmals mit Ritualen und Volksbrauchtum.

Heute gibt es dazu eine weitere Sage, die Hermann Stevens (Redakteur bei den „Spätzündern“ von Radio Z in Nürnberg) liest.

viel Vergnügen mit sab 890

Rauhnächte

Teil 2

Die Wortherkunft des Wortes Rauhnacht ist umstritten.

Manche gehen vom Beräuchern der Ställe aus und eine weitere Interpretation bezieht sich auf das mittelhochdeutsche Wort rûch. Es bedeutet haarig und wird in der Kürschnerei als „Rauhware“ oder „Rauchware“ für Pelzwaren auch heute noch verwendet.

Heute hört ihr dazu eine weitere Sage, gelesen von Urte Jupitz-Kuhnke (Redaktionsmitglied bei Radio Z in Nürnberg).

Viel Vergnügen mit sab 889

Rauhnächte

Die Rauhnächte sind einige Nächte um den Jahreswechsel, denen im europäischen Brauchtum eine besondere Bedeutung zugemessen wird. Meist handelt es sich um die Zwölf Weihnachtstage vom Weihnachtstag (25. Dezember) bis zum Fest der Erscheinung des Herrn (6. Januar).

Nach dem Volksglauben zogen sich die stürmischen Mächte der Mittwinterzeit in der Nacht auf den 6. Januar zurück, „die Wilde Jagd“ begab sich am Ende der Rauhnächte zur Ruhe.

Die zwölf Rauhnächte waren als Bauernregel bestimmend für das Wetter der zwölf Monate des neuen Jahres.

Zahlreiche Sagen gibt es dazu. Eine erzählt heute Hanne Schönlau – viel Vergnügen mit sab 888 (einfach anklicken)

Beethoven bei uns – in der „Roten Galerie“ Nürnberg

Das Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 startet am 14. und 15. Dezember 2019 mit Wumms. Und bringt den radikalen Erneuerer der Musik zurück zu seinen Wurzeln – den Hauskonzerten. In privaten Wohnzimmern, in Ladenlokalen, Vereinsräumen und Foyers, in Clubs und Kirchen in ganz Deutschland feiern zahlreiche Konzerte, Lesungen, Vorträge und Performances das Genie des Mannes aus Bonn.

Klaviervirtuose, Komponist, Kosmopolit: Ludwig van Beethoven wollte als Freigeist mit seiner Musik die ganze Menschheit erreichen. Und tatsächlich berühren seine Werke noch heute weltweit – von Mondscheinsonate bis 9. Sinfonie. Das wollen wir feiern. Anlässlich des 250. Geburtstages des Meisters startet die Beethoven-Jubiläumsgesellschaft die größte Hauskonzertinitiative, die es in Deutschland je gab –

und wir sind dabei – mit der „ROTEN GALERIE“ in Nürnberg

und:

Beethoven einmal anders – Hauskonzert mit Lesung

https://www.beethovenbeiuns.de/veranstaltung/beethoven-einmal-anders-hauskonzert-mit-lesung/

am 15.12.2019 – Matinee – 11.00 Uhr

Nürnberg – Kobergerstr. 57 / 59

die Galerie ist ab 10.00 Uhr geöffnet –

mit Häppchen und Prosecco

Eintritt frei

Dr. Ulrich Maly – Oberbürgermeister Nürnberg und Thorsten Brehm – OB-Kandidat in der ROTEN GALERIE

Am Montag, den 16. Dezember, gibt es die Gelegenheit, sie zusammen zu erleben:

Euer Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und Euer Oberbürgermeister-Kandidat für Nürnberg Thorsten Brehm laden Euch zum Kamingespräch in die ROTE Galerie ein!

 

Ihr habt Fragen an die beiden? Dann kommt vorbei und sprecht sie direkt an!

Ort:  ROTE GALERIE – Nürnberg – Kobergerstr. 57 / 59

Termin:  16.12.2019 ab 18.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr

Rote Galerie Nürnberg – Beethoven einmal anders – Hauskonzert mit Lesung

Sonntag 15.12.2019 – Matinee – 11.00 – 12.30 Uhr

die Galerie ist ab 10.00 Uhr geöffnet

Beethoven einmal anders

Hauskonzert mit Lesung

Der Bassist und Komponist Peter Christof wird Beethoven mit kurzen Stücken neu interpretieren und die Texte begleitend umrahmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Thorsten Brehm, Vorsitzender der SPD Nürnberg und Stadtrat, sowie

Heijo Schlein, Projektkoordinator der Karl-Bröger-Gesellschaft Nürnberg und Galerist der ROTEN GALERIE in Nürnberg,

werden zwei merkwürdig komisch wunderliche, absonderlich originelle, außergewöhnlich interessante, kaum bekannte und schräg exzentrische Texte zu Beethoven lesen.

Eine heitere, asymmetrische Vormittagsstunde zum Beginn des Beethoven Jahres – mit Prosecco und Häppchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rote Galerie – Kobergerstr. 57 / 59

Eintritt frei

Rote Galerie Nürnberg – Buchvorstellung „So schmeckt Heimat!“

Rote Galerie“

Karl-Bröger-Gesellschaft Nürnberg

Kobergerstr. 57 / 59

Einladung

1.12.2019 – Matinee – 11.00 bis ca. 12.30

Ort: Rote Galerie Kobergerstr. 57 / 59

Buchvorstellung „So schmeckt Heimat!“

Ein außergewöhnlichen Kochbuch –
Der „Verein Wohngemeinschaft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ hat ein Kochprojekt mit jungen Flüchtlingen durchgeführt. Daraus ist ein „Kochbuch“ der besonderen Art entstanden.
Wir laden Sie ein mit Asma aus Somalia „SAMBUSA“ (Teigtaschen mit Hackfleisch-Füllung) zu probieren und eine äthiopische Kaffeezeremonie mit Fre zu erleben.
Die jungen Flüchtlinge freuen sich aus Sie!

Eintritt frei