Termine – Aktuelles

Ein gutes Gedächtnis offenbart noch kein Genie,
so wie ein Wörterbuch keine Literatur ist.

John Henry Newman

(1801 – 1890), englischer Theologe, anglikanischer Pfarrer, später katholischer Kardinal, bedeutender Publizist

 

NICHT ALLES FINDET SEINEN WEG HIER HER


am Freitag, 12. April, 19 Uhr
zur Finissage der Ausstellung „auf einem anderen planeten vielleicht“:
Wort wird Klang wird Spur

Zum Abschluss der Ausstellung „auf einem anderen planeten vielleicht“
laden wir zu einem Künstlergespräch der anderen Art: Wort wird Klang wird Spur. Texte des Lyrikers Christian Schloyer sind Impuls und Ausgangspunkt für Michael Ammanns akustmatische Klangimprovisationen. Rund um die Besucher entsteht eine live improvisierte, unsichtbare Installation aus Wort und Klang – die Lena Miller in Zeichnungen visualisiert.

Dauer ca. 60 Minuten
Beginn 19 Uhr
Eintritt frei

im Projektraum des BBK Mittelfranken
Hirtengasse 3
90443 Nürnberg


 

 

 

Uraufführung 6. April 2019·20:30
Vorstellungen bis 25. Mai 2019 · Mittwoch bis Samstag · jeweils 20:30
nicht vom 17. – 20. April 2019 (Karwoche)

Beate Faßnacht
DER LETZTE DRECK Ein Königsdrama
TamsTheater München
Es spielen Helmut Dauner · Arno Friedrich · Gabi Geist · Marion Niederländer ·Axel Röhrle · Irene Rovan
Regie Lorenz Seib · Bühne Claudia Karpfinger · Kostüme Katharina Schmidt · Produktion TamS

Das kleine Königreich ist fast eine Idylle. Wenn nur seine Bewohner nicht wären. Sie nennen sich Gänseblümchen, Löwenzahn, Marienkäfer, Schnecke und Wurm und benehmen sich wie die Axt im Wald. Allen voran natürlich der König Summserum. Das Tun und Lassen wird bestimmt von der kleinkarierten Angst vor dem Unbekannten, das auch gleich zum Ungewollten wird und angetrieben vom Streben nach dem eigenen Vorteil. So trampeln sie alle triebhaft gesteuert durch dieses Stück.
Der Löwenzahn taumelt schon morgens besoffen durchs Gras, das Gänseblümchen soll vergewaltigt, fette Marienkäfer verschmäht und Würmer ausgewiesen werden. Und der König ist auch nur ein Penner mit Krone, dem keiner seine Macht glauben will. Dabei reimen sie als gäbe es kein Morgen mehr. Und das gibt es dann tatsächlich auch nicht. Denn in ihrer ganzen abgehobenen Kleinlichkeit bemerken die Bewohner nicht, dass längst eine ganz reale Bedrohung auf sie zurollt.
Dem schönen Schein wird reimend noch die letzte Reminiszenz erwiesen, doch selbst dem Reim wird hier Gewalt angetan.
Der letzte Dreck ist eine dramatische Spiegelung des Wahnsinns unserer Zeit. Unfassbar derb und frivol und gnadenlos selbstzerstörerisch ist dieser Text. Und dabei erschreckend nah an den Auswucherungen einer Gesellschaft, die sich auf keinen Wertekonsens mehr zu einigen vermag. Saukomisch und brutal, eine wunderbare Entsetzlichkeit.
Nach SOFORT HEIRATEN (2008), VIRGIN WOOL (2010) und SCHAD UM DIE HASEN. OBWOHL. (2016) ist DER LETZTE DRECK bereits das vierte Stück von Beate Faßnacht, das im TamS auf die Bühne kommt. Diesmal gar als Uraufführung.

Eintritt 22 € · er. 15 €
Reservierung 089 . 34 58 90 · tams@tamstheater.de


Neues Museum Nürnberg

Liebe Kunstfreunde,

wir freuen uns auf das nächste Konzert mit unserem langjährigen Kooperationspartner Pegnitzschäfer-Klangkonzepte am Sonntag, den 10. März 2019 um 11.15 Uhr. Unter der musikalischen Leitung von Wilfried Krüger stehen dieses Mal Werke von Adriana Hölszky (geb. 1953) auf dem Programm. Über die rumänisch-deutsche Komponistin sagte Hans Werner Henze: „Adriana Hölszky schreibt schwierige, widerspenstige Partituren, unangepasst und alles andere als modisch.“ Wir sind gespannt auf das musikalische Porträt einer faszinierenden Komponistin! Der Eintritt ist wie immer frei.

Bereits heute möchten wir eine neue Runde des CreativeMonday ankündigen: Am kommenden Montag, den 11. März 2019 präsentieren wir in Kooperation mit Zentrifuge e. V., Markus Teschner, Sabrina Weyh und Phocus Brand Contact wieder neue Ideen und Projekte in der Metropolregion Nürnberg. Unter anderem wird Matthias Schwethelm, einer der wenigen verbliebenen Handpapierhersteller in Deutschland, sein Handwerk der Papiergestaltung vorstellen. Als künstlerischer Beitrag sind Chansons von und mit Vera Mohrs geplant, die zudem über das Theaterwohnzimmer im Staatstheater Nürnberg sprechen wird. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn um 19.30 Uhr.

Genießen Sie Kunst & Kultur in unserem Hause!
Ihre Dr. Eva Kraus und das Team des Neuen Museums


 

22. März 2019

Es ist wieder so weit:

„Zu Gast bei Loni“

im Kulturladen Loni-Übler-Haus Nürnberg, Marthastr. 60

von 19.00 Uhr bis ca. 21.00 Uhr- mit kurzer Pause

Spannende Gäste hat sich Heijo Schlein auch dieses Mal wieder eingeladen:

…  den unvergleichlichen Krimi-AutorTommie Goerz, der im richtigen Leben Dr. Marius Kliesch heißt und vom Umzugshelfer bis zum Beerdigungsmusiker noch keinen Job ausgelassen hat – aber auch den „Publicis Grand Award“ und den „Bronzenen Löwe Cannes“ gewann,

das Musiker-Duo Ninette Hofmann und Viola Robakowski

den Jugendreferente, Verwaltungsleiter im Ev. Dekanat Nürnberg und Stadtrat (SPD) Nürnberg Fabian Meissner

die stellv. Frauenbeauftragte der Stadt Nürnberg und 2. Vorsitzende Frauenfußball 1. FCN Christine Burmann (Politikwissenschaftlerin)

den Sonderpreisträger für junge Autoren, Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden Kevin Höhn

die Künstlerin Christiane Weber – Werke von ihr sind zur Zeit im Loni-Übler-Haus zu sehen

Musik gibt es von dem  Musikerinnen-Duo Ninette Hofmann und Viola Robakowski

Kurzlesungen von

Tommie Goerz und Kevin Höhn,                                                                          

und dazu kurze Gespräche mit den Gästen

… vor Langeweile brauchen sich die Besucher auch dieses Mal nicht zu fürcht, denn es geht „Schlag auf Schlag“ –

… in angenehmer „Wohnzimmeratmosphäre“ können die Besucher den Abend  genießen und in der Pause freuen sich alle Gäste auf ein persönliches Gespräch mit den Besuchern.

Wie immer ist der Eintritt frei – aber über eine Spende freuen wir uns!


Doppelportrait

Rebecca Trescher und Peter Fulda

Freitag, 29. März 2019

19:30

Stadmuseum Schwabach

Rebecca Trescher – Klarinette, Bassklarinette, Komposition

Peter Fulda – Klavier, Komposition

Joachim Lenhardt – Saxophone

Anton Mangold – Harfe

David Soyza – Vibraphon

Sven Faller – Bass

Jan F. Brill – Schlagzeug

Mit Rebecca Trescher und Peter Fulda präsentiert das Schwabacher Kulturamt in seienr Reihe MUSEOMUSICLE zwei der profiliertesten Komponist*innen der Metropolregion in einem doppelten Portraitkonzert.

Auf dem Programm stehen aktuelle Kompositionen, die eine musikalische Vision jenseits aller Stilschubladen verfolgen. Trescher und Fulda finden in diesem befreiten künstlerischen Feld je eigene Ausdrucksformen, Klangfarben und Gestalten. Den weit atmenden Melodiebögen in opulenten Farben von Rebecca Trescher stehen Peter Fuldas expressive, pittoreske Gesten gegenüber.

Die beiden sehen sich nicht in künstlerischer Konkurrenz, sondern bauen auf gegenseitige Inspiration – und haben bereits bei einigen Ensembles und CD-Produktionen fruchtbar kooperiert.

Ein erlesenes Ensemble von Metropolmusikern begibt sich auf die abenteuerliche Reise zwischen diesen beiden Klangwelten, gut gerüstet mit artikulatorischer Delikatesse, dem Willen zum Groove und vorurteilsloser Neugier.

Rebecca Trescher (*1986 in Tübingen)

studierte Jazzklarinette und Komposition an den Musikhochschulen in Nürnberg München, war Mitglied des Bundesjazzorchesters und erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen für ihre künstlerische Arbeit mit eigenen Ensembles. Insbesondere mit ihrem „Ensemble 11“ hat sie sich als markante Stimme in der deutschen Jazzlandschaft etabliert.

Darf man einfach mal behaupten, dass noch niemand so für den Jazz komponiert hat wie Rebecca Trescher?“ (FAZ) 

Peter Fulda (*1968 in Schwabach)

ist einer der wenigen dezidierten Jazz-Komponisten, deren Schaffen im strengen Sinne als „umfassend“ bezeichnet werden kann. Neben ca. 400 Kompositionen und 200 Arrangements für kleine, mittlere und große Jazz-Ensembles schrieb er Werke für Symphonieorchester, Chöre, Bühnenmusiken, elektronische Musik, ein Oratorium und eine Oper.

Es lohnt sich, die Ohren zu spitzen für die immense Klangvielfalt, die vielen kleinen schwingenden Nuancen und Obertöne, für die Finesse seiner polyrhythmischen, ungemein groovenden Flechtwerke und spannenden kompositorischen Bögen“ (BR)


Samstag, den 30.3.2019 ab 18.00 Uhr, Villa Teepe, Heisterstr.41, 90441 Nürnberg

Russland! Россй!

Die verratene Moderne

Malewitsch – Suprematismus Nr.50 (Ausschnitt)

Liebe Gäste und Freunde meines Salons,

ich möchte herzlich zu einem russischen Festabend einladen.

Er beschäftigt sich mit der Schaffensfreiheit der russischen Künstler im 20. Jahrhundert, die zunächst überbordend, sich dem stalinistischen Terror beugen musste. Anhand der Musik von Schostakovisch, Roslawez, Schnittke, Gubaidulina und anderen wird die Entwicklung bis zur heutigen Zeit nachgezeichnet.

Ich freue mich sehr, dass Antje Rempe Gedichte in Russisch rezitiert und die Ereignisse dokumentiert, für den musikalischen Klang sorgen Hanna Hesse am Cello, Lorenz Trottmann am Klavier und meine Wenigkeit als Sopran.

Ferdinand Heinrich bekocht uns mit reichhaltigem Buffett von Blini über Borschtsch bis Creme de Pas’cha. Ein Samowar, Schampanskoje und Wodka dürfen nicht fehlen!

Der Kotenbeitrag für Konzert/Vortrag/Klavierstimmung/Buffett usw. liegt diesmal bei 30/25€.

Anmelden bitte unter obiger Mail oder 0911 4087289 bzw. 0177 2979629.

Ich freue mich auf viele wissenshungrige Gäste!

Ihre Monika Teepe


Werkbund Werkstatt Nürnberg

Eine Vortragsreihe der Werkbund Werkstatt Nürnberg im Rahmen des Bauhaus-Gründungsjubiläums

Die Werkbund Werkstatt Nürnberg e.V. (WWN) beteiligt sich mit einer eigenen Vortragsreihe zu fünf gesellschaftsrelevanten Themen an den Festlichkeiten zum hundertjährigen Gründungsjubiläum des Bauhauses (Weimar). In Kooperation mit fünf bedeutenden Kultureinrichtungen in Nürnberg möchten wir mit Vorträgen und Diskussionen über die Wirkungsgeschichte des Bauhaus-Konzeptes einen eigenen Beitrag leisten. Die WWN knüpft mit ihrem besonderen Bildungskonzept, den Angeboten des Werkstattjahres für junge Erwachsene und des Werkstattsemesters für Ältere, an einige wichtige Punkte der Bauhaus-Lehre und -Pädagogik an. Ausgehend von eigenen Erfahrungen möchten wir die Aktualität der Bauhaus-Idee für unsere heutigen gesellschaftlichen und bildungspolitischen Fragen deutlich machen und ihr erneut Geltung verschaffen.

Bauhauslektüren – Eine Collage aus Künstlerbriefen
mit Adeline Schebesch / Staatstheater Nürnberg und
Prof. Dr. Friedhelm Kröll
So., 31. März 2019; 11:00 Uhr
Ort: Neues Museum Nürnberg – Auditorium
Eintritt frei

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II) Oskar Schlemmers Triadisches Ballett im historischen Kontext. Von der Bauhaus-Bühne zum Judson Dance Theatre
Vortrag von Dr. Irene Lehmann
(Theaterwissenschaftlerin, Berlin – Erlangen)
Do., 16. Mai  2019; 19:00 Uhr;
Ort: Filmhaus im KunstKulturQuartier – Kommkino
Begrenzte Sitzplätze! Eintritt: 3,– Euro

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