Rote Galerie Nürnberg – Ein Abend für Karl-Bröger

Ein Abend für Karl-Bröger

mit einer Uraufführung des Tonbands mit der Stimme Brögers –
Musik, Gedichten und Biografisches mit Uli Tsitsos und Michael Ziegler

29. Januar 2020, 19 Uhr, Rote Galerie, Kobergerstr. 57 / 59 – Nürnberg.

Ein Rundfunkmitschnitt mit der Originalstimme von Karl Bröger ist aufgetaucht! Er hielt eine Rede am 1. Mai 1930.
Dieser Fund wird nun erstmals öffentlich präsentiert und
ist nach fast 90 Jahren wieder zu hören.

Dazu gibt es Biografisches und Gedichte, vorgetragen von Michael Ziegler. Für die Musik sorgt Uli Tsitsos an der Gitarre.

„Zu Gast bei Loni“ mit Heijo Schlein

Spannende Gäste hat sich Heijo Schlein wieder eingeladen

Dr. Uli Glaser – Leiter Stabsstelle Bürgerschaftliches Engagement und Corporate Citizenship in Nürnberg

Michael Ziegler – Vorsitzender Karl-Bröger-Gesellschaft Nürnberg

Nargiz und Javid Samadov – Konzertpianistin – Opernsänger

Dr. Karin Falkenberg – Leiterin des Spielzeugmuseums Nürnberg

Steffen RadlmaierAutor zahlreicher Bücher, Musikkritiker und Feuilletonchef der Nürnberger Nachrichten

Herbert Hacker – Queer Aktivist, Fliederlich e.V. & Streetworker für Kassandra e.V

dazu gibt es Musik, Kurzlesung und ….

am 24. Januar 2020 im

Kulturladen Loni-Übler-Haus Nürnberg

Marthastr. 60

Beginn 19.00 Uhr

Eintritt frei!

mehr dazu gibt es hier – einfach anklicken

Rote Galerie – Finissage

FINISSAGE
mit
NN-Kunstpreisträger Simon Kellermann und
der Fotografin Khrystyna Jalowa und der Künstlerin Maryana Stavnycha

Letzte Chance zum Ausstellungsbesuch!

am 10.1.2020 – 19.00 Uhr

die Galerie ist ab 18.00 geöffnet –

Kobergerstr. 57 / 59

Simon Kellermann hat in Nürnberg freie Malerei studiert und schon einige Preise gewonnen. 2019 belegte er beim Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten den zweiten Platz. 2017 erhielt er den Sonderpreis des Verlegers. In den NN heißt es zu ihm:
„Sein großes malerisches Talent beweist einmal mehr der erst 25-jährige Simon Kellermann. Kellermann fesselt erneut mit einem Großporträt. Diesmal ist sein eigenes Gesicht, schlammbedeckt, durchaus ein bisschen eklig, aber von einer solchen Lebensechtheit und malerischen Virtuosität, dass man es fasziniert betrachtet.“ Dieses Porträt wird auch in der Galerie zu sehen sein.

Die Fotografin Khrystyna Jalowa und die Künstlerin Maryana Stavnycha wollen mit ihrem Projekt „Kopfsache“ die Ästhetik von
Frauen aus verschiedenen Kulturen darstellen und sich mit
deren Identität auseinandersetzen. Eigentlich geht es um Frauen aus der ganzen Welt. Khrystyna und Maryana kommen beide aus der Ukraine. Khrystyna musste aus der Ukraine fliehen. Deshalb kümmern sie sich auch um die Geschichten von Geflüchteten.

Die beiden Künstlerinnen haben nun auch einen Kalender mit zwölf ihrer Werke herausgebracht. Ein paar Exemplare gibt es noch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor Kurzem besuchten auch Oberbürgermeister Uli Maly und OB-Kandidat Thorsten Brehm die ROTE Galerie und trafen die Künstlerin Khrystyna Jalowa und NN-Preisträger Simon Kellermann (dritter von rechts). Heijo Schlein (Galerist, zweiter von rechts) und Michael Ziegler (ganz rechts, Vorsitzender der Karl-Bröger-Gesellschaft) freuten sich sehr.

Rauhnächte

Teil 5

Die Rauhnächte sollen für das Befragen von Orakeln geeignet sein. Wir finden diesen Silvesterbrauch auch heute oft noch in Form des Bleigießens oder auch des Wachsgießens.

Auch Tiere sollen um Mitternacht in manchen Rauhnächten die menschliche Sprache sprechen und über die Zukunft erzählen.

Noch im 19. Jahrhundert galten die Rauhnächte für unverheiratete Frauen als eine Gelegenheit, um Mitternacht an einem Kreuzweg oder einem anderen magischen Ort ihren künftigen Bräutigam zu sehen. Seine Gestalt erschien dann und ging schweigend vorüber, und das Mädchen durfte ihn weder ansprechen noch ihm nachschauen, weil dies den Tod bedeutet hätte.

 

Heute hört ihr jedoch eine andere Sage. Gelesen von Hanne Schönlau (Redakteurin bei Radio Z in Nürnberg).

Viel Vergnügen mit sab 892

Rauhnächte

Teil 4

In weiten Teilen Europas war der Glaube verbreitet, dass sich zauberkundige Menschen, die einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hatten, zu dieser Zeit in Werwölfe verwandelten und so Mensch und Vieh bedrohten.

Zu Silvester, sollte die „Wilde Jagd“ aufbrechen. In dieser Zeit stehe das Geisterreich offen und die Seelen der Verstorbenen sowie die Geister haben Ausgang.

Diese Vorstellung spiegelt sich, auch heute noch, in den Perchtenläufen des Alpenraums wider.

Der Brauch, zu Silvester Lärm zu erzeugen (Silvesterfeuerwerk), sollte die Unholde fernhalten.Im Alpenraum wird in allen Rauhnächten auch geböllert. In Norddeutschland ist bis heute das Rummelpottlaufen verbreitet.

Heute gibt es dazu eine weitere Sage. Gelesen von Irmgard Schwemmer (Redaktionsmitglied bei den „Spätzündern“ von Radio Z in Nürnberg)

viel Vergnügen mit sab 891

Rauhnächte

Rauhnächte

Teil 3

Der Brauch hat seinen Ursprung vermutlich in der Zeitrechnung nach einem Mondjahr mit 354 Tagen. Das Sonnenjahr hat jedoch 365 Tage und damit fehlen dem Mondjahr 11 Tage oder 12 Nächte. In vielen Kulturen, die so ein Kalendersystem verwenden, verbindet sich diese Zeitspanne oftmals mit Ritualen und Volksbrauchtum.

Heute gibt es dazu eine weitere Sage, die Hermann Stevens (Redakteur bei den „Spätzündern“ von Radio Z in Nürnberg) liest.

viel Vergnügen mit sab 890

Rauhnächte

Teil 2

Die Wortherkunft des Wortes Rauhnacht ist umstritten.

Manche gehen vom Beräuchern der Ställe aus und eine weitere Interpretation bezieht sich auf das mittelhochdeutsche Wort rûch. Es bedeutet haarig und wird in der Kürschnerei als „Rauhware“ oder „Rauchware“ für Pelzwaren auch heute noch verwendet.

Heute hört ihr dazu eine weitere Sage, gelesen von Urte Jupitz-Kuhnke (Redaktionsmitglied bei Radio Z in Nürnberg).

Viel Vergnügen mit sab 889

Rauhnächte

Die Rauhnächte sind einige Nächte um den Jahreswechsel, denen im europäischen Brauchtum eine besondere Bedeutung zugemessen wird. Meist handelt es sich um die Zwölf Weihnachtstage vom Weihnachtstag (25. Dezember) bis zum Fest der Erscheinung des Herrn (6. Januar).

Nach dem Volksglauben zogen sich die stürmischen Mächte der Mittwinterzeit in der Nacht auf den 6. Januar zurück, „die Wilde Jagd“ begab sich am Ende der Rauhnächte zur Ruhe.

Die zwölf Rauhnächte waren als Bauernregel bestimmend für das Wetter der zwölf Monate des neuen Jahres.

Zahlreiche Sagen gibt es dazu. Eine erzählt heute Hanne Schönlau – viel Vergnügen mit sab 888 (einfach anklicken)

Beethoven bei uns – in der „Roten Galerie“ Nürnberg

Das Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 startet am 14. und 15. Dezember 2019 mit Wumms. Und bringt den radikalen Erneuerer der Musik zurück zu seinen Wurzeln – den Hauskonzerten. In privaten Wohnzimmern, in Ladenlokalen, Vereinsräumen und Foyers, in Clubs und Kirchen in ganz Deutschland feiern zahlreiche Konzerte, Lesungen, Vorträge und Performances das Genie des Mannes aus Bonn.

Klaviervirtuose, Komponist, Kosmopolit: Ludwig van Beethoven wollte als Freigeist mit seiner Musik die ganze Menschheit erreichen. Und tatsächlich berühren seine Werke noch heute weltweit – von Mondscheinsonate bis 9. Sinfonie. Das wollen wir feiern. Anlässlich des 250. Geburtstages des Meisters startet die Beethoven-Jubiläumsgesellschaft die größte Hauskonzertinitiative, die es in Deutschland je gab –

und wir sind dabei – mit der „ROTEN GALERIE“ in Nürnberg

und:

Beethoven einmal anders – Hauskonzert mit Lesung

https://www.beethovenbeiuns.de/veranstaltung/beethoven-einmal-anders-hauskonzert-mit-lesung/

am 15.12.2019 – Matinee – 11.00 Uhr

Nürnberg – Kobergerstr. 57 / 59

die Galerie ist ab 10.00 Uhr geöffnet –

mit Häppchen und Prosecco

Eintritt frei